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Kritische Rohstoffe · 1. Auflage · Juli 2026

Markt für Seltenerdmetalle in Russland und der Welt

Rohstoffbasis, Bergbau, Trennung, Metallurgie, Magnete, Außenhandel, Preise, Regulierung und Prognose bis 2035

250Seiten
17Kapitel
154Tabellen
98Abbildungen
2010–2025Datenzeitraum

Zusammenfassung

Eine umfassende Desk-Studie des Marktes für Seltenerdmetalle über die gesamte Wertschöpfungskette — von Exploration und Bergbau bis zu getrennten Oxiden, Metallen, Legierungen und Permanentmagneten. Analysiert werden der Welt- und der russische Markt, das Rohstoffpotenzial Russlands und der EAWU sowie Szenarioprognosen vor dem Hintergrund der chinesischen Exportbeschränkungen und der Umgestaltung globaler Lieferketten.

Kernaussagen

  1. Der Weltmarkt ist nicht durch Ressourcen begrenzt: Die Reserven reichen über 200 Jahre; die Grenzen sind technologischer, kapitalbezogener und institutioneller Natur.
  2. Die Konzentration steigt entlang der Wertschöpfungskette: China hält 67–69% des Bergbaus, 88% der Trennung, 91% der Metallurgie und 93% der Sintermagnetproduktion.
  3. Rund 90% des Marktwerts entfallen auf vier Elemente (Nd, Pr, Dy, Tb) bei einem Mengenanteil unter 20% — das „Korb-Balance-Problem“.
  4. Die Trennkapazitäten außerhalb Chinas sind zu etwa 40% ausgelastet: Das Hindernis sind nicht Kapazitäten, sondern Kosten, der Zugang zum passenden Rohstoff und der Absatz überschüssiger Elemente.
  5. Der Investitionszyklus (5–8 Jahre) übersteigt die Dauer der Preisspitzen (12–18 Monate) und blockiert marktgetriebene Diversifizierung ohne nicht-marktliche Preisstützung.
  6. Chinas Exportkontrollen 2023–2025 schufen eine 3–14-fache Differenz zwischen Inlands- und Außenpreisen und lösten einen strukturellen Umbau der Branche aus.
  7. 97% der bilanzierten Reserven Russlands liegen in Lagerstätten, in denen Seltene Erden nicht gewonnen oder nicht erschlossen werden; der Weltproduktionsanteil sank von 2,6% auf 0,6%.
  8. Die technologische Lücke Russlands liegt bei den Endstufen: Korngrenzendiffusion (TRL 3–4), Trennung der schweren Gruppe und Magnetfertigung (TRL 5–6).
  9. Das Ziel von 20 kt TREO ist eher um 2032 als 2030 erreichbar; das Programm hängt zu 63% von einem einzigen Projekt ab — Tomtor.
  10. Priorität ist nicht die Steigerung der Rohstoffmengen, sondern das Schließen der Technologielücke an den Endstufen: ein Vollzyklus mit 5 kt schlägt ein Rohstoffmodell mit 20 kt.

Auszüge der Analyse

Ausgewählte Abbildungen aus dem Bericht (insgesamt 98).